
Aufgaben & Ziele
Ordnungstheorie und Ordnungspolitik:
Vergessene Grundlagen sozialer Marktordnungen
„Der Vereinszweck wird verwirklicht insbesondere durch Forschung auf dem Gebiet der Ordnungspolitik, wobei dem geistigen Vermächtnis Wilhelm Röpkes zentrale Bedeutung zukommt, zu den Reformprozessen in den jungen Bundesländern und in Ostmittel- und Osteuropa sowie zur wirtschaftlichen Entwicklung und Konjunktur in Thüringen in Zusammenarbeit mit der Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut gemeinnützige GmbH, Zweigniederlassung Thüringen (Erfurt). Der Vereinszweck besteht des Weiteren darin, die Ergebnisse der Forschung durch öffentliche Veranstaltungen, Workshops usw. einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen sowie den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern.“ (Aus der Satzung des Wilhelm-Röpke-Instituts)
In Zeiten globaler Güter-, Dienstleistungs- und Wissensmärkte steht die Wirtschaftspolitik vor großen Herausforderungen. Einerseits können die Auswirkungen der sich dynamisch wandelnden Weltwirtschaft nicht dadurch bewältigt werden, dass man an überkommenen Strukturen festhält. Andererseits gilt es, soziale Errungenschaften nicht leichtfertig aufzugeben.
Die Besinnung auf und das Studium des ursprünglichen Konzepts der Sozialen Marktwirtschaft können dazu beitragen, geeignete Lösungsstrategien zu entwickeln. Doch die Ideen von Eucken, Erhard, Müller-Armack und eben auch von Röpke sind in den heutigen Reformdiskussionen nach wie vor wenig präsent.
Die Mitglieder des Wilhelm-Röpke-Instituts – Privatpersonen, Unternehmen, Kammern und Verbände – fördern die wirtschaftswissenschaftliche Forschung zu ordnungspolitischen Grundsatzfragen und die Verbreitung von deren Ergebnissen. Dabei soll – im Sinne Röpkes – stärker, als bei Ökonomen sonst üblich, auf das Wechselspiel zwischen Wirtschaft und Gesellschaft abgestellt werden.
Unsere Mitglieder und Spender werden uns dabei unterstützen, das geistige Vermächtnis Wilhelm Röpkes zu erforschen und einer breiteren Öffentlichkeit in Erinnerung zu rufen. Eine wichtige Rolle wird dabei die Aufarbeitung seines Nachlasses spielen. Zur Erfüllung unseres gemeinnützigen Zwecks werden wir mit den Universitäten Jena und Erfurt sowie mit weiteren Informations-, Lehr- und Forschungseinrichtungen im In- und Ausland kooperieren.
